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Nichtraucher: Spätestens mit 35 sollte man aufhören zu rauchen

Eine Studie zeigte, spätestens mit 35 sollte man Nichtraucher werden.
Wer vor dem 35. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhört, hat eine gute Chance, wieder ebenso  gesund zu werden und genauso lange zu leben wie ein Nichtraucher. Diese Annahme wird durch  eine große Studie amerikanischer Forscher bestätigt, die Gesundheit und Rauchgewohnheiten von  mehr als 20.000 Frauen und Männern über 50 untersuchten. Truls Ostbye und Donald Taylor von  der Duke-Universität in Durham berichten über ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Health  Services Research.

Die Mediziner analysierten die Daten aus zwei umfangreichen Studien die zwischen 1993 und 2000  Angaben über Rauchen, das Aufgeben der Gewohnheit und die Gesundheit der Teilnehmer  gesammelt hatten. Die 12.652 Probanden der einen Studiengruppe waren zwischen 50 und 60  Jahren alt, die 8.124 befragten Teilnehmer der anderen Studie waren 70 Jahre und älter.

Es zeigte sich, dass das Rauchen deutlich mit der Lebenserwartung und den verbleibenden  gesunden Jahren zusammenhing. “Ex- Raucher fühlten sich gesünder und lebten im Schnitt länger  als Raucher”. Der Gesundheitszustand der Teilnehmer, die vor ihrem 35. Lebensjahr aufgehört  hatten, zeigte dabei keinen Unterschied mehr zu Probanden, die niemals geraucht hatten. Dieses  Ergebnis sei nicht überraschend, und hatte sich in kleineren Studien bereits angedeutet.
Quelle: Fachzeitschrift Health Services Research (Bd. 39, S. 531).