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Negative Gewohnheiten

Negative Gewohnheiten (Habits) sind im Unterbewusstsein abgespeicherte Programme, die  automatisch ablaufen, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken müssen.

Es gibt drei Arten von Gewohnheiten: gute Gewohnheiten und schlechte Gewohnheiten. Die  Mehrzahl der Gewohnheiten sind jedoch automatische Reaktionen auf einen bestimmten Reiz. Die  Verhaltenstherapie spricht hier von konditionierten Reaktionen. 

Gewohnheiten sind deshalb so schwer zu ändern, weil sie automatisch ablaufen, also unbewusst.  Kennen Sie das, Sie fragen sich, ob sie das Licht ausgeschaltet oder die Tür abgeschlossen  haben. Die Überprüfung zeigt, Sie haben es getan, ohne sich dessen bewusst zu sein. 
Anderer Beispiele: Das Telefon klingelt, wir greifen zum Hörer. Nach dem Essen putzen wir uns die  Zähne. Wenn wir das nicht tun, werden wir durch ein unangenehmes Gefühl daran erinnert.

Ein sehr deutliches Beispiel für negatives Programm ist es, wenn sich ein Raucher eine Zigarette  ansteckt und bemerkt, dass er bereits eine brennende Zigarette im Mund hat. Er ist selbst  erstaunt, weil er sich dessen nicht bewusst war. 

Wäre es nicht toll, wenn wir gezielt POSITIVE Programme und Gewohnheiten im Unterbewusstsein  etablieren können, die dann automatisch ablaufen, ohne dass wir daran denken müssen?

Wer versucht, negative Gewohnheiten wie beispielsweise das Rauchen oder eine falsche  Ernährung oder Bewegungsmangel allein durch bewusste Anstrengung zu überwinden, wird in aller  Regel scheitern, weil die etablierten Muster sofort wieder durchbrechen, wenn er nicht aufmerksam  ist und sich auf sein Ziel konzentriert. Man denke nur an die vielen ernst gemeinten Vornahmen  fürs Neue Jahr, die einfach nicht funktionieren.

Gewohnheiten können in aller Regel nur dann abgelegt werden, wenn sie durch eine neue  (hoffentlich positive) Gewohnheit ersetzt werden (und wenn bei hartnäckigen Gewohnheiten der  Emotionale Hintergrund bearbeitet wird). Dies lässt sich mit Hilfe der Hypnose viel einfacher  realisieren, weil sie direkten Zugang zum Unterbewusstsein ermöglicht, in dem die Programme  gespeichert sind. 

Mit Hilfe der Hypnose ist es viel einfacher möglich, negative Gewohnheiten abzubauen und positive  Gewohnheiten im Unterbewusstsein zu etablieren. Deswegen kann man bei einem guten  Hypnosetherapeuten das Rauchen auch häufig in einer oder wenigen Sitzungen überwinden, selbst  wenn man seit vielen Jahren ein bis zwei Schachteln am Tag geraucht hat. 

Ein anderes anschauliches Beispiel ist die Rückmeldung einer Seminarteilnehmerin, die die  Selbsthypnose zum Abnehmen anwendete: „Noch nie im meinem Leben habe ich Äpfel  gegessen...dieses tue ich jetzt wirklich vor jeder Mahlzeit, und ich bin ganz verwundert, dass die  sogar schmecken! Auch mit Salat habe ich mich immer sehr schwer getan und bin ihm eigentlich  immer aus dem Weg gegangen. Aber auch ein Salat gehört seit dem Seminar bei Ihnen zu meinen  fast täglichen Mahlzeiten. Dementsprechend habe ich auch schon an Gewicht verloren und ich bin  wirklich sehr stolz auf mich und freue mich über alle diese Erfolge...“