Bei welchen Erkrankungen kann die Hypnose eingesetzt werden? (Indikationen)
Da bei der Entstehung jeder Erkrankung emotionale Ursachen eine Rolle spielen, kann die Hypnose nahezu universell eingesetzt werden. Die Bereiche, in denen die Hypnose häufig angewendet wird, sind demzufolge sehr breit gefächert. An dieser Stelle sollen die Bereiche stichwortartig aufgeführt werden, in denen sie am häufigsten eingesetzt wird:
- Traumata / Posttraumatische Belastungsstörungen
- Seelische Störungen wie Depressionen, Ängste und Zwänge.
- Schlafstörungen (Ein- u. Durchschlafstörungen)
- Nikotin- Alkohol-, Medikamenten-, Drogenmissbrauch und Spielsucht
- Essstörungen: Ess- Brech-Sucht (Bulimie), Magersucht (Anorexie), Binge Eating, Adipositas
- Magen- u. Darmerkrankungen (Colitis Ulcerosa, Magengeschwüre)
- Allergische Erkrankungen, Hauterkrankungen (Neurodermitis)
- Funktionelle Erkrankungen wie Schluckstörungen, Bewegungsstörungen, Sprachstörungen (Stottern)
- Asthma, allergische Erkrankungen, Hauterkrankungen (Neurodermitis)
- Schmerzerkrankungen (Kopfschmerz, Migräne, Krebsschmerz, Schmerzen bei medizinischen Eingriffen).
- Immunsystemerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS), Parkinson, Alzheimer, Lupus, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS / Lou- Gehrigs- Krankheit) oder Krebs.
Mit positiven Resultaten wird die Hypnose im Bereich der Schmerztherapie eingesetzt (Kopfschmerz, Migräne, Krebsschmerz, Schmerzen nach medizinischen Eingriffen, (s. “Hypnose und Schmerz”).