• Startseite
  • Hypnose / Tiefenhypnose
    • Geschichte der Hypnose
    • Was ist Hypnose eigentlich
    • Einsatzmöglichkeiten
    • Kontraindikationen
    • Ein erstaunliches Experiment
    • Wie wirkt Hypnose
    • Tiefenhypnose und mehr
    • Hypnose und Kurzzeittherapie
    • Posthypnotische Suggestionen
    • Hypnoanalyse
    • Symptome sind Warnsignale
    • Warum wirkt Hypnosetherapie
    • Heilung ist möglich
    • Ausgeliefert in Hypnose?
    • Hypnose und Krebs
    • Ablauf einer Behandlung
    • Hypnose-Intensivbehandlung
    • Energetische Heilhypnose
    • Telefonhypnose
    • Wissenschaftlich anerkannt
    • Hypnose und Religion
    • Showhypnose, Bühnenhypnose
    • Studien zur Hypnose
      • Das "Multitalent" Hypnose
      • Medizinische Hypnose
      • Studie: Migränebehandlung
      • Studie: Reizdarmsyndrom
      • Studie: Abnehmen
      • Studie: Chronische Schmerzen
      • Universitätsstudie: Selbsthypnose reduziert Schmerzen und Arzneimittelverbrauch
      • Hypnose aktiviert Gehirnregionen, die für das Wiedererlangen von Erinnerungen nach Gedächtnisverlust verantwortlich sind
    • Selbsthypnose
    • Literatur Hypnose
      • Einführende Literatur zur Hypnose
      • Übersichtsarbeiten / Lehrbücher Hypnose
      • Medizinische Hypnose
      • Zahnärztliche Hypnose
      • Kinderhypnose
      • Selbsthypnose
      • Leistungssteigerung mit Hypnose
      • Spezielle (Hypnose)Techniken
      • Bühnenhypnose
      • Weitere Hypnose-Literatur
      • Stage Hypnotism and Magic
      • Hypnotherapy and Clinical Hypnosis
      • Books by and about Milton Erickson and Ericksonian Hypnosis
      • Books Concerning the History of Hypnotism (and works pre-1933)
      • Past Life Regression
      • How To Hypnotize
      • Advanced Topics in Hypnotism
      • Audio and Video Tapes
      • Weiterführende Literatur Englisch
  • Anwendungsbereiche
    • Selbstheilungskräfte lenken
    • Phobien / Angststörungen
      • Phobiearten / Phobie-Begriffe
    • Schlafstörungen
    • Negative Gewohnheiten
    • Stress und Stresserkrankungen
    • Traumatisierung, Trauma
    • Depressionen
    • Hypnose beim Zahnarzt
    • Schmerzerkrankungen, Schmerzkontrolle
    • Zwangserkrankungen
    • Neurodermitis, Nesselsucht, Exzeme
    • Selbstbewusstsein
    • Raucherentwöhnung
      • Artikel zum Rauchen
      • Nichtraucher
      • Rauchen macht alt
      • Blutgefäße gesunden
      • Rauchende Jugendliche
      • Rauchen ist ungefährlich?
      • Studie: Existenz des Passivraucherbeins belegt
    • Abnehmen mit Hypnose
    • Allergien
    • Heuschnupfen
    • Asthma
    • Tinnitus
    • Sexuelle Probleme
      • Impotenz / Erektile Dysfunktion
      • Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)
      • Sexuelle Unlust
    • Hypnose bei Unfruchtbarkeit
    • Immunsystemerkrankungen
    • Stottern und Hypnose
    • Hypnosetherapie bei Kindern
    • Leistungssteigerung
    • Mit Hypnose zu mehr Wohlstand
  • Vorbereitung Ersthypnose
    • Wichtig!
    • Häufige Irrtümer
    • Natürliche Trancezustände
    • Hypnose ist kein Koma!
    • Hypnose wirkt
    • Garantie auf Heilung
    • Hypnose und Bewusstsein
    • Wichtige Voraussetzungen
    • Notwendige Informationen
  • Videos Hypnose
  • Beruflicher Durchbruch
  • Selbsthypnose für Heilung & Erfolg
  • Vorträge
  • Newsletter
    • Newsletter-Anmeldung
    • Newsletter-Archiv
  • Blog
  • Kontakt & Impressum
    • Kontaktangaben
    • Ausbildungen
    • Meine Mission
    • Meine Spezialisierung
    • Wegbeschreibung
    • Hotels
    • Impressum
    • Datenschutz
  • Links
    • Deutsche Fachgesellschaften Hypnose
    • Internationale Fachgesellschaften

Depressionen

Allgemeines

Depressionen gehören noch vor den Angststörungen zu den Leiden, aufgrund derer sich die  meisten Patienten in psychotherapeutische Behandlung begeben. Die meisten Veröffentlichungen  gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als 10% der Personen im Laufe ihres Lebens eine  behandlungsbedürftige Depression durchleben. Bei Frauen werden Depressionen im Durchschnitt  doppelt so oft wie bei Männern diagnostiziert. 
Jüngste Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass depressive Erkrankungen  in den westlichen Industrienationen die Krankheitsgruppe mit der längsten und intensivsten  Beeinträchtigung an Lebensqualität im Bereich der gesamten Medizin darstellen. 

Viele depressive Syndrome verlaufen chronisch und sind therapeutisch schwer zu beeinflussen,  wobei eine Zunahme an therapieresistenten Depressionen (Depressionen, die nicht auf die  Behandlung reagieren) zu beobachten ist.

Je nach Schwere der Depression ist diese mit latenter oder akuter Suizidalität verbunden. Es wird  vermutet, dass der größte Teil der ca.  12.000 Suizide pro Jahr in Deutschland auf Depressionen  zurückzuführen ist. Damit sterben mehr Menschen in Deutschland an Depression als an  Verkehrsunfällen.

Symptome der Depression

Hauptsymptome der Depression sind gedrückte Stimmung, Interesselosigkeit bzw. Freudlosigkeit  und Antriebsstörung. 

Neben den Hauptsymptomen können u. a. auftreten: Minderwertigkeits- , Hilfs- und  Hoffnungslosigkeitsgefühle, Schuldgefühle, Müdigkeit, verringerte Konzentrations-  und  Entscheidungsfähigkeit, sinnloses Gedankenkreisen, langsameres Denken, Reizbarkeit,  Ängstlichkeit, verringertes sexuelles Interesse und vermindertes Gefühlsleben bis hin zur  Unfähigkeit des Zeigens einer Gefühlsreaktion. 

Depressionen u. larvierte Depression

Depressionen äußern sich oft auch in körperlichen Symptomen wie z.B. Appetitlosigkeit,  Schlaflosigkeit, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme, Verspannungen, Kopfschmerzen und  verlangsamten Bewegungen. Auch kann eine verstärkte Infektionsanfälligkeit beobachtet werden. 

Es gibt auch larvierte Depressionen, die sich nicht mit den o. g. Symptomen äußern sondern die  sozusagen in Verkleidung als multiple körperliche Symptome in Erscheinung treten. Viele  körperliche Beschwerden, die in den Arztpraxen medikamentös behandelt werden, sind Ausdruck  einer larvierten Depression und bedürfen des psychotherapeutischen Zuganges. (S. a. den  Abschnitt “ Schmerzen, körperliche Beschwerden u. Erkrankungen  ”) 

Depressionsformen

Früher wurde unterschieden zwischen endogenen Depression (ohne erkennbare Ursachen) und  reaktiven Depressionen, (Folge erkennbarer Ursachen, ist z. B. der Verlust eines geliebten  Menschen). 

Heute wird diese Klassifikation nicht mehr verwendet, sondern die Internationale Klassifikation der  Krankheiten (ICD-10). Hier wird unterschieden zwischen  depressiven Episoden (einzelnes  Vorkommen der Depression) und rezidivierenden depressiven Störungen (wiederholtes Vorkommen  der Depressionen). Die Schwere der Depression wird mit  leicht, mittelgradig oder schwer  bezeichnet.  

Ursachen

Die Ursachen, die zu einer Depression führen, gelten als nicht vollständig aufgeklärt.  Psychotherapeuten aller Richtungen wissen jedoch, dass prägende Ereignisse des Lebens eine  wichtige Rolle spielen. Häufig finden sich Erleben von Entwertung, Erniedrigung und Verlust in  engen Beziehungen ein hohes. Auch langandauernde Stresssituationen (Ausgebranntsein)  kommen als Ursache in Frage.  

Behandlung von Depressionen

In der Behandlungspraxis finden sich zwei Typen von Depressionen: 

1.) Depressionen, die sich leicht durch eine symptomorientierende Behandlung auflösen lassen.  

2.) Depressionen die durch vielfältige ungelöste emotionale Themen (Schuld, Verlustangst, Trauer  ...) und unbewältigte traumatische Ereignisse verursacht werden.

Die aufdeckende Behandlung mittels Hypnosetherapie hat sich bei der Therapie von Depressionen  gut bewährt. Am besten sprechen die sogenannten  reaktiven Depressionen auf die Behandlung an,  d. h., die Depressionen, die eine Reaktion auf ein Ereignis darstellen. Dieses Ereignis ist  häufig  der reale oder drohende Verlust (einer Person, von Karriere, Geld, Sicherheit, eines Körpergliedes,  der Verlust der Jugend oder auch der Zukunft). Dieses Erlebnis löst eine Trauerreaktion aus und  resultiert in einem Gefühl der Hilfs- und Hoffnungslosigkeit. Die genannten spezifischen Ereignisse  lassen sich hervorragend bearbeiten, mit der Folge, dass sich die Depression auflöst.

Die Auslöser sind jedoch nicht immer offensichtlich. Es kann sich beispielsweise um einen  “Jahrestag” eines unangenehmen oder schmerzlichen Ereignisses handeln, der vom Bewusstsein  nicht reflektiert wird. Häufig wurde auch die emotionale Brisanz verdrängt oder das Ereignis wurde  abgespalten und ist dem Bewusstsein nicht mehr zugänglich.

In der  Behandlungspraxis zeigt es sich immer wieder, dass das auslösende Ereignis oft nicht der  Grund, sondern “nur” der Anlass für die Depression war. Im Hintergrund gibt es eine Serie anderer  Verlust- oder Trennungserlebnisse, die oft sehr früh stattfanden und die sehr schmerzlich waren.  Diese Ereignisse können auch bis in die vorsprachliche Zeit zurückreichen. Wenn derartige frühe  Traumatisierungen durch das aktuelle Ereignis aktiviert wurden, stammt von ihnen die “psychische  Energie” der Depression. Werden die verborgenen Kernthemen gefunden und bearbeitet, lichtet  sich die Depression oft wie ein Nebel nach dem Sonnenaufgang. (Dies trifft im übrigen auch für  Ängste und körperliche Erkrankungen zu.)

Medikamentöse Therapie

Weil aus ärztlicher Sicht biochemische Veränderungen im Gehirn als ursächlich für die  Depressionen angesehen werden, erfolgt die Behandlung in der Praxis meist medikamentös. Meine  Erfahrungen bei der Behandlungen von Depressionen sprechen jedoch ganz klar dafür, dass  emotionale Ursachen wie Traumata oder unverarbeitete Verluste einen zentralen Stellenwert bei der  Auslösung und Aufrechterhaltung der Depressionen einnehmen. Bei sehr schweren Depressionen  kann jedoch eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung  erforderlich sein. Hier wird durch die Medikamente eine Behandlungsfähigkeit oft erst erreicht.